Lippstädter Tageszeitung "Der Patriot" vom 15.03.2017:

 
SkF bündelt Angebote und will Mitgliederzahl zum Jubiläum 2019 verdoppeln

 

„Man muss nicht immer ein Problem haben, um mit uns in Kontakt zu treten“, sagt Ute Stockhausen, Geschäftsführerin des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF). Das möchte der Ortsverein nun stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken und hat sich, wie es jetzt bei der Präsentation hieß, „viel Neues“ ausgedacht. Was das genau ist, hat Stockhausen nun gemeinsam mit Dieter Horenkamp und Dorothee Großekathöfer vorgestellt.

„Die meisten Menschen verbinden uns nur mit bestimmten Erfahrungen, etwa der Schwangerschaftsberatung“, weiß Horenkamp, der Teamleiter für den Pflegekinderdienst beim SkF ist. Dabei biete der Verein sehr viel mehr, zum Beispiel eine Fülle von Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. Alle Angebote hat der SkF nun erstmals in einem Heft gebündelt. Dabei sei ein „bunter Strauß an Themen“ herausgekommen.

Das Angebot reicht von Informationen zum Pflegedienstprogramm über den Umgang mit WhatsApp bis hin zur Erst-Hilfe bei Kleinkindern. Farbliche Kennzeichnungen machen deutlich, welche Veranstaltung für welche Zielgruppe geeignet ist. Die meisten Veranstaltungen seien zwar offen für alle Interessierten, einige seien allerdings speziell auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten. Die ersten tausend Hefte sollen bald in Umlauf gebracht und an öffentlichen Stellen ausgelegt werden – etwa in der Bücherei oder in Kirchengemeinden. Auch online kann das Heft eingesehen werden (www.skf-lippstadt.de).

Bedingung: Weiblich und christlich Die zweite große Veränderung gibt es beim Ehrenamt. Die hauptamtliche Mitarbeiterin Dorothee Großekathöfer, die beim SkF für den Bereich Kindertagespflege zuständig ist, ist nun auch zentrale Ansprechpartnerin für die rund 60 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des SkF (die bislang Ansprechpartner in den einzelnen Bereichen hatten). Interessant sei das auch für die, die an einem Ehrenamt interessiert sind: „Wir können dann gemeinsam schauen, was man machen kann und wo vielleicht die Kompetenzen liegen“, so Großekathöfer. Dabei könne von nun an breiter geschaut werden, in welchem Bereich Hilfe anfällt.

Zum 100. Geburtstag des SkF im Jahr 2019 hat sich der Lippstädter Ortsverein noch ein besonderes Ziel gesetzt: „100 Jahre – 100 Mitglieder“ heißt das Motto. „Bis jetzt haben wir knapp die Hälfte. In den zwei Jahren müssten wir uns also verdoppeln“, so Stockhausen. Über persönliche Gespräche und Kontakte sollen die neuen Mitglieder angeworben werden. Die müssen beim SkF weiblich und christlich sein. „So ist das nun mal bei einem Verein mit langer Tradition“, erklärt Großekathöfer. Das bedeutet aber übrigens nicht, dass nicht jeder – egal ob weiblich, männlich oder welcher Konfession angehörig – sich ehrenamtlich beim SkF engagieren und an den Veranstaltungen der Einrichtung teilnehmen kann. n   mr