Psychosoziale Prozessbegleitung für Opfer von Straftaten


bietet:
-    eine qualifizierte Betreuung und Unterstützung von Verletzten im gesamten Strafverfahren.
-    Besonders Kinder und Jugendliche, die Opfer von Gewalt- oder Sexualstraftaten geworden sind, haben einen Anspruch auf Begleitung.
-    Aber auch für erwachsene Opfer von schweren Gewalt und Sexualstraftaten kann eine Psychosoziale Prozessbegleitung möglich sein.


Aufgabe:
-     Ängste abbauen,
-    das Opfer emotional zu unterstützen und zu stärken.
-    Vermittlung von Bewältigungsstrategien
-    Unterstützung bei der Suche nach weiteren Hilfeeinrichtungen
-    Besuch des Gerichtssaals im Vorfeld der Verhandlung und Erklären der Abläufe im Strafverfahren.
-    Begleitung der Opferzeugin durch die PSPB während des Prozesses und Anwesenheit im Gerichtssaal - direkt neben ihr
-    Möglichkeit, dass  die Psychosoziale Prozessbegleiterin während der Aussage des Opferzeugen direkt neben ihm Platz nehmen kann
 
bedeutet nicht:

-    rechtliche Beratung oder juristische Vertretung
-    Therapie oder psychologische Beratung


Wichtig!
-    Es werden keine Gespräche über das Tatgeschehen geführt.
-    Die Psychosoziale Prozessbegleiterin hat kein Zeugnisverweigerungsrecht.  Sie  kann somit als Zeugin geladen werden.

Sie können als Betroffene oder Betroffener gerne zu uns Kontakt aufnehmen und sich über die Aufgabe und Unterstützungsmöglichkeiten der Psychosozialen Prozessbegleitung  informieren lassen.

AnsprechpartnerInnen:

grosserAnne Großer

-Dipl.-Sozialpädagogin-

02941-28881-17

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sommerIris Sommer

Sekretärin / Verwaltung
- TERMINVEREINBARUNG -

02941-28881-25

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Sprechzeiten:
Montag, 09.00 - 12.00 Uhr
Mittwoch, 09.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag, 09.00 - 14.00 Uhr
Freitag, 09.00 - 11.00 Uhr

 

v.l.: Karin Köhler, Ute Stockhausen, Petra Kemper, Birgit Sturm

Schlüsselübergabe beim SkF
Frau Ahlers nach 14 Jahren aus dem Vorstand verabschiedet
Wenn Lobhudelei nicht so ein negativ besetzter Begriff wäre, würde er die Situation in der diesjährigen Mitgliederversammlung des SkF am besten beschreiben: zahlreiche Dankesworte würdigten die Arbeit von Hanne Ahlers, die seit dem Jahr 2000 im Vorstand des Lippstädter SkFs aktiv war. „In schwierigen Zeiten galt es seinerzeit, den SkF wieder in ruhiges Fahrwasser zu bringen“, so Hildegard Feiter in einem schriftlichen Grußwort an die Versammlung. „Diese Herausforderung haben Sie angenommen und bestens bewältigt“, bestätigt Angelika Nordmann-Engin, „Sie haben den Verein voran gebracht und die Inhalte weiter entwickelt“. Im Namen des SkF Bundesvorstandes würdigte sie das langjährige Engagement mit der Überreichung des SkF Kristalls, einem Glaskristallquader mit eingraviertem SkF –Logo und Motto: „DA SEIN LEBEN HELFEN“.

Frau Ahlers erhält den SkF-Kristiall

Klaus Lanwehr dankte im Namen der MitarbeiterInnen für den „guten Geist“, mit dem Hanne Ahlers durch ihren wertschätzenden und kooperativen Führungsstil das Miteinander im SkF geprägt hat. „Sie hatten immer das gute Gespür für das Ungesagte zwischen den Zeilen“, so Ute Stockhausen, Geschäftsführerin, „und Ihnen war stets der Mensch wichtig und nicht allein seine Aufgabe“. Die MitarbeiterInnen und natürlich die Vorstandskolleginnen und unsere Geschäftsführerin, so Hanne Ahlers, seien es auch damals wie heute, die den SkF ausmachen und „das hat mich durch vieles durchgetragen: durch schöne Zeiten, aber auch in schwierigen Zeiten und die hatten wir wirklich auch. Dadurch, dass wir die Geschäftsführung in sorgende Hände und vorausschauende Augen gegeben haben, wurden wir als Vorstand von Alltagsfragen und –anforderungen immer gut entlastet.“
Nicht nur symbolisch sondern ganz handfest übergab Hanne Ahlers nun die Schlüsselgewalt des SkF an ihre Nachfolgerin: Karin Köhler wurde einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Neu im Team ist Birgit Sturm, die gemeinsam mit Petra Kemper als Beisitzerinnen das Dreigestirn vervollständigen. Frau Irmgard Sandfort, ebenfalls langjährig im Vorstand aktiv, ist nun als geistliche Begleiterin für spirituelle Impulse zuständig.

 

 

 

 Im Wohngebiet

für die Menschen dort

  • Kinder
  • Jugendliche
  • Erwachsene

ein Ort der Begegnung

  • Freizeitgruppen
  • Jugendtreffs
  • Kreativangebote
  • Hausaufgabenbetreuung
  • thematische Projekte
  • Sozialberatung
  • ...
 
 
 

AnsprechpartnerInnen:

 

20131002-doulasSabine Doulas
- Dipl.-Sozialpädagogin -
02941-2 8881-32



BWZ Juchaczstr.

Dortmund, 1899: Agnes Neuhaus, Mutter und Familienfrau in einer gut situierten Dortmunder Familie, verspürt „den Ruf Gottes“. Sie macht sich auf den Weg, aus dem behüteten Familienumfeld hinaus in die reale Lebenswelt von weniger privilegierten Frauen. Im Krankenhaus trifft sie auf „gefallene Mädchen“, denen sie nun ihre Fürsorge widmet. Der Bedarf ist groß und schnell steigt sowohl die Zahl derer, um die sich Agnes Neuhaus kümmert als auch derer, die sie dabei unterstützen.


Was zunächst als Engagement einer einzigen begann, führte bereits 1899 in Dortmund zur Gründung des ersten „Vereins zum guten Hirten“. Neben dem Einsatz für Frauen engagierte Agnes Neuhaus sich politisch für die Belange von Frauen, Kindern und Familien. So war sie an der Ausgestaltung des Jugendwohlfahrtgesetzes (JWG) beteiligt, das lange Jahre die Grundlage für die Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland stellte, bis es durch das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) 1991 weiter entwickelt wurde.


Die Idee von Agnes Neuhaus, sich für Frauen in Not einzusetzen, verbreitete sich schnell auch über den Dortmunder Raum hinaus und in anderen Regionen gründeten sich weitere Ortsvereine. Heute ist der SkF bundesweit mit über 150 regionalen Gruppierungen tätig. 1911 gründeten katholische Frauen den Ortsverein des SkF in Lippstadt, um sich auch hier ehrenamtlich für Frauen zu engagieren. In den 50er Jahren wurden die ersten hauptberuflichen Mitarbeiterinnen eingestellt.


Die enge Verbindung zur katholischen Kirche besteht heute ebenso wie zur Gründungszeit des SkF. Religiöse Motive waren der Ursprung der Arbeit von Agnes Neuhaus und auch heute noch ist die Arbeit als Ausdruck „gelebten Christseins“ wesentliches Kennzeichen des SkF.


Agnes Neuhaus und ihre Mitstreiterinnen engagierten sich aus christlicher Nächstenliebe und ehrenamtlich.


Die Ehrenamtlichkeit ist ein weiteres wesentliches Kennzeichen und auch heute noch eine wichtige Säule der SkF-Arbeit. Auch wenn die Soziale Arbeit nach und nach schwerpunktmäßig in die Hände hauptamtlicher MitarbeiterInnen überging, ist die Leitung nach wie vor in der Hand ehrenamtlich tätiger Frauen. Ehrenamtliche MitarbeiterInnen sind darüber hinaus in unterschiedlicher Weise auch in die Arbeit der Fachbereiche eingebunden und ergänzen die Arbeit der Hauptamtlichen bzw. übernehmen ganze Aufgabenbereiche, wie z.B. in Lippstadt das Wohnhaus Klusetor.


Das ursprüngliche Aufgabenfeld Agnes Neuhaus’ – die Arbeit mit Frauen – weitete sich schnell aus auf die Kinder und Familien der betreuten Frauen. Auch heute noch liegt der Schwerpunkt der SkF-Arbeit in Angeboten und Beratungsdiensten für Kinder, Jugendliche, Frauen und Familien. Diese Angebotspalette spiegelt sich beim SkF Lippstadt wieder, der vielfältige Aufgaben im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe wahrnimmt sowie Angebote für Frauen.


Als Fachverband im Deutschen Caritasverband ist der SkF neben der Bundeszentrale in Dortmund eng in die jeweiligen Diözesan-Caritasverbände, für Lippstadt der DiCV Paderborn, eingebunden.


Weitere Informationen finden Sie unter: www.skf-zentrale.de.

 

"Haus Klusetor"

Wohnprojekt für Frauen in schwierigen Lebenssituationen

Wir

Wir, ein Team von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des SkF, gestalten das Wohnprojekt "Haus Klusetor" für Frauen in schwierigen Lebenssituationen.

bieten

eine übergangsweise Wohnmöglichkeit in Form von:

  • teilmöblierten Einzelzimmern mit gemeinschaftlicher Küchen- und Badbenutzung
  • Unterstützung in Form von praktischer Hilfe und beratenden Gesprächen durch unser ehrenamtliches Team und eine sozialpädagogische Fachkraft

für Frauen

  • die sich in schwierigen Lebenssituationen ohne eigene Wohnmöglichkeit befinden
  • jeden Alters, alleinstehend oder mit Kindern

Wohnen und mehr

Das Wohnprojekt "Haus Klusetor" bietet Frauen einen "Zeit-Raum", um zur Ruhe zu kommen und dann darüber nachzudenken, wie es weitergehen soll.
Als Wegbegleiterinnen verstehen sich unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, die Ihnen beratend zur Seite stehen - wenn Sie es wünschen.

Sie können uns erreichen unter:

Klusetor 4

(Anrufbeantworter ist geschaltet)

Tel.Nr.:

Fax:

Frau Wigge

 

02941 / 720890

02941 / 9688264

02941/ 6609029