SkF Lippstadt
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59555 Lippstadt

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Qualifizierung 2018

Lippstädter Tageszeitung "Der Patriot" vom 26.06.2018:

SkF sucht Engagierte für „LiFaBi“ und Co.: Angebot soll ausgeweitet werden.

 

Von Carolin Cegelski

Lippstadt Während die Mütter Vokabeln pauken und Grammatikregeln lernen, toben ihre Kinder in der Spielecke: Freitagsmorgens lernen geflüchtete Frauen im Cap 27 mit Katharina Schulte-Repel Deutsch. Schulte-Repel ist eine von 30 Ehrenamtlichen, die die Angebote des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) unterstützen. Angebote, die Frauen und Familien in schwierigen Lebenssituationen helfen. Angebote, die sonst nicht möglich wären: Ehrenamtliche gesucht.

„Unsere Arbeit lebt vom Ehrenamt“, sagt Ute Stockhausen, Geschäftsführerin des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) in Lippstadt. „Unsere Angebote werden gut nachgefragt, es gibt Überlegungen, diese auszuweiten“, sagt Stockhausen. Wohin die Reise gehen soll, möchte die Geschäftsführerin allerdings noch nicht verraten. Aber auch deshalb werden Ehrenamtliche gesucht. Nicht nur für den Deutsch-Kurs für Flüchtlingsfrauen. Auch im Second-Hand-Kinderladen, bei den Sonntagsfrauen – ein Angebot für Alleinerziehende –, einen Strickkreis und auch im Wohnhaus Klusetor ist Einsatz gefragt. Außerdem engagieren sich Ehrenamtliche unter dem Motto „Lippstädter Senioren für Kinder“, kurz: LiSeKind, zum Beispiel als Freizeit-Großeltern. Familienanschluss nicht ausgeschlossen.

Darüber hinaus gibt es die Familienbegleiter (LiFaBi). Sie machen sich für Familien stark. „Sie unterstützen Familien bei verschiedenen Aufgaben“, sagt Anne Großer, die die Ehrenamtlichen koordiniert. Derzeit nehmen acht Familien das Angebot in Anspruch. „Für Alleinerziehende ist es eine Entlastung, wenn sie wissen, da ist jemand, der hilft.“ Und auch die Kinder in den Familien genießen es, wenn ihnen jemand zum Beispiel ungeteilte Aufmerksamkeit schenkt.

Auch die Ehrenamtlichen profitieren von ihrem Einsatz: „Viele hängen ihr Herz an die Familie“, sagt Großer. Sie guckt genau hin, um die Interessen von Familien und Ehrenamtlichen unter einen Hut zu bekommen. „Die Chemie muss stimmen“, sagt sie. „Und die Ehrenamtlichen bestimmen selbst, welche Aufgaben sie übernehmen und wie viel Zeit sie investieren möchten.“ Das Rüstzeug dafür bekommen sie bei regelmäßigen Schulungen mit auf den Weg. Außerdem steht ihnen das SkF-Team begleitend zur Seite.

Für Katharina Schulte-Repel ist das Ehrenamt eine echte Bereicherung: „Ich mache es unheimlich gerne“, sagt die Lippstädterin. Nicht nur für die Menschen, auch für sich selbst. „Durch den persönlichen Kontakt bekommt man einen anderen Blickwinkel.“

Weitere Informationen gibt’s beim SkF, Telefon (0 29 41) 2 88 81 20.

 

Voll Kaffee

Ganz frisch im Angebot des Sozialdienstes katholischer Frauen ist „Cap voll Kaffee“. Am zweiten Donnerstag im Monat organisieren Ehrenamtliche im Cap 27, Cappelstraße, von 9.30 bis 12 Uhr eine Möglichkeit zum Austausch bei Frühstück, Kaffee und Tee. Dann ist Krammarkt in der Stadt. Das Angebot gibt’s seit Juni und wird bereits gut angenommen. „Wir sind mit elf Leuten gut gestartet“, zieht Anne Großer vom SkF eine erste Bilanz für das neue Begegnungscafé.