SkF Lippstadt
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Qualifizierung 2019

Fotoaktion des SkF zum Jubiläum

 

100 Jahre SkF in Lippstadt – 100 ist doch kein Alter, oder: 100 Jahre Kirche (d)ein Gesicht geben

Im Jubiläumsjahr 2019 haben wir in Lippstadt Rückschau gehalten auf 100 Jahre Vereinsgeschichte, wo stehen wir heute und wie geht es weiter. Gefeiert haben wir den runden Geburtstag natürlich auch! Fröhlich und lebendig ging es in der Jakobikirche zu, als Antje Huißmann als Else Mögesie uns auf eine humorvolle und musikalische Reise durch 100 Jahre SkF-Geschichte nahm. 

Und es gab sehr positive Schlagzeilen von Kirche in der Presse, da die lokale Tageszeitung uns seit Januar begleitete und von Januar bis Mai eine tolle Berichterstattung über unsere Arbeitsbereiche veröffentlichte.

Positive Schlagzeilen, die es im Zusammenhang mit Kirche in letzter Zeit eher weniger bis gar nicht gab. Nicht nur die Badewanne von Limburg, sondern insbesondere die aktuell beschämende Situation von Missbrauch und Umgang mit Macht in der katholischen Kirche haben gravierend die Glaubwürdigkeit einer Institution zerstört, die für Nächstenliebe, Einsatz für einander und eine solidarische Gesellschaft steht. Der Spalt zwischen institutionalisierter Amtskirche - also dem menschengeschaffenen und männerdominierten Machtapparat -  und gelebtem Christsein ist stetig größer geworden… Die von der Amtskirche outgesourcte Nächstenliebe ist in den caritativen Diensten und uns im SkF fest verankert und ist unverzichtbare Grundlage für eine menschenzugewandte und weltoffene Arbeit. Und das wird auch so bleiben…. Denn wir sind alle Kirche und das ist es, was zählt. Und wir haben dem angeschlagenen Image viel Positives entgegen zu setzen.

Kirche (d)ein Gesicht geben - Dieses Motto haben wir uns zum Dankgottesdienst anlässlich unseres 100. Geburtstages gewählt. Taschenspiegel mit diesem Aufdruck, die an alle Gottesdienst-besucherInnen und Gäste der Jubiläumsfeier verteilt wurden, machen es deutlich: guck in den Spiegel und Kirche bekommt (d)ein Gesicht!

Zudem gab es eine Fotoaktion, bei der alle Gäste sich vor einer Graffitiwand mit dem Schriftzug „Kirche (d)ein Gesicht geben“ fotografieren ließen und diese Fotos in einer großen Collage aufklebten.

Kirche (d)ein Gesicht geben – das soll deutlich machen, dass wir alle Kirche sind. Wir, viele Menschen, die sich mit den christlichen Werten identifizieren und diese im Alltag umsetzen.

Die Graffitiwand wurde von Jugendlichen unseres Bewohnerzentrums in einer gemeinsamen Aktion mit dem Graffitikünstler Philip Raphael Uthmann gestaltet. Da sie mit ihren 2x2 m Holzplatte sehr sperrig ist, werden wir daraus ein Rollup fertigen, das wir gern für Ihre Aktion vor Ort zur Verfügung stellen!