SkF Lippstadt
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Qualifizierung 2020

Der Patriot, 01. März 2020

„Die Resonanz übertrifft unsere Erwartungen“, freut sich Sabrina Janetzki vom Jugend- und Familienbüro Lippstadt, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Kerstin Werner die erste Lippstädter Elternmesse „FamiLi“ organisiert hat. Etwa 60 Aussteller beteiligen sich am Sonntag an dieser Veranstaltung, die vom Netzwerk Frühe Hilfen initiiert wurde.

Schon am Vormittag ist auf beiden Etagen in der Lippstädter Gesamtschule einiges los und das soll sich im Laufe des Tages nicht mehr ändern. Immer mehr junge Familien, aber auch Großeltern, nutzen die Gelegenheit, sich über die vielen regionalen Möglichkeiten und Angebote zu informieren. Über 1000 Besucher werden am Ende geschätzt.

Zu ihnen gehören Mechthild Schulte mit ihren Kindern Anna (5) und Pia (2) aus Rebbeke und Magdalena Jassmeier aus Mantinghausen mit Moritz (5) und Hanna (3). Die beiden Frauen loben vor allem, dass soviel für die jüngsten Besucher angeboten wird. Die Kleinsten werden unter anderem von den beiden Clowns Elfie und Anton aus Soest bestens unterhalten.

Viel Lob für das große Angebot
Auch die junge Familie Stefanie und André Dreier-Kukuk aus Mantinghausen mit Söhnchen Theo (18 Monate) ist begeistert. Die junge Mutter würde sich wünschen, dass es derartige Angebote auch im Kreis Paderborn gebe. Sie lobt das große Angebot, beispielsweise die Vorstellung des Konzepts der Zukunftsschule. Überall sind Spiel- und Bastelecken eingerichtet, es gibt sogar ein Kinderliederkonzert. Die Thomas-Valentin-Bücherei hat eine eigene kleine Lese-Ecke eingerichtet und im ersten Stock bietet eine gemütliche Kuschelecke sogar die Möglichkeit, sich ein wenig auszuruhen. „Es wurde wirklich an alles gedacht, und dabei ist die Atmosphäre sehr freundlich und familiär“, lobt Daniela Bergmann, die mit Mann und zwei Kindern aus eiegns Soest hierher gekommen ist.

Die Familie hat sich auch am Stand der Polizei informiert. Hier beantworten die beiden Oberkommissare und Verkehrerziehungsberater Christian und Daniela Rumpf unter anderem Fragen zum Thema Kindersitz und Sitzerhöhung im Auto. Dabei erfahren die interessierten Eltern beispielsweise, dass die Kleinen am sichersten hinter dem Fahrersitz sind. Ein ganz besonderer Stand findet ebenfalls Interesse. Maria Hinken und Isabel Bertels stellen ihren Elternkontaktkreis „Sternenkinder“ vor. Sie bieten sensible Unterstützung für Eltern, die ihr Kind vor, während oder nach der Geburt, beziehungsweise durch den plötzlichen Kindstod verloren haben.

Maria Hinken, die ihren acht Wochen alten Säugling mit dabei hat, findet das Konzept der Messe prima und hätte sich derartige Veranstaltungen schon früher gewünscht. Auch die Hebamme Vera Kluge und ihre Kolleginnen vom Geburtshaus in Soest sind auf der „FamiLi“ vertreten. Es sei auch viel geplaudert worden, meint sie lächelnd, da sie zahlreiche von ihnen betreute Mütter hier wieder getroffen hätten. Eines stehe aber fest, beim nächsten Mal wären sie bestimmt wieder mit dabei.

Fortsetzung ist durchaus denkbar
Das bestätigen auch die Damen der drei Lippstädter Beratungsstellen AWO, SkF und Donum Vitae, die ebenfalls mit einem Stand im Foyer vertreten sind. „Es gab viele Fragen zu ganz verschiedenen Themen“, freut sich AWO-Mitarbeiterin Karin Denninghaus. Dass es tatsächlich eine Fortsetzung geben wird, das kann sich Mitorganisatorin Sabrina Janetzki übrigens sehr gut vorstellen.