SkF Lippstadt
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Qualifizierung 2021

Der Patriot, 30.01.2021

Mathe an der Haustür: Das Team des Bewohnerzentrums Am Rüsing bietet einen Hausaufgaben-Drive-in an.

 

Lippstadt – Mathe, Deutsch, Bio – Hausaufgaben müssen sein: Deshalb bietet das Bewohnerzentrum Am Rüsing auch während des Corona-Lockdowns Unterstützung beim Lernen an – coronakonform mit einem Hausaufgaben-Drive-in.

Weil Hausaufgabenhilfe und Lernunterstützung zurzeit nicht wie sonst möglich sind, hat sich das Team des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) rund um Sozialarbeiterin Katrin Schorn etwas einfallen lassen: „In der Regel tummeln sich ab der Mittagszeit rund fünfzehn Kinder im Grundschulalter im Bewohnerzentrum Am Rüsing, um hier ihre Hausaufgaben zu erledigen oder für anstehende Testst und Klassenarbeiten zu lernen“, erklärt Schorn. Weil das gerade wegen der Pandemie nicht möglich ist und das Bewohnerzentrum für Besucher geschlossen ist, bietet das Team jetzt Hausaufgaben-Hilfestellung an der Tür an, „um die Kinder und Familien auch in dieser herausfordernden Zeit unterstützen zu können“, sagt die Sozialarbeiterin.

Nicht nur Grundschulkinder auch Schüler weiterführender Schulen, die zum Beispiel Fragen zu ihren Hausaufgaben haben oder ausgedrucktes Material benötigen, können zu den Öffnungszeiten (montags bis donnerstags von 13.30 bis 15.30 Uhr) mit Maske und Abstand an der Eingangstür vorstellig werden und um Unterstützung bitten. Das Team ist aber auch telefonisch und über das Internet erreichbar.

„Viele der Familien vor Ort haben mehrere schulpflichtige Kinder zu betreuen und kommen mit dem Distanz-unterricht an ihre Grenzen. Auch eine technische Ausstattung und ein entsprechender Arbeitsplatz sind nicht selbstverständlich“, weiß Schorn. Deshalb sei das SkF-Team dankbar für die Unterstützung der Karl-Bröcker-Stiftung, die die Arbeit auch in dieser „besonderen Situation“ kontinuierlich weiter unterstütze. „Die Bedarfe der Familien werden wahrgenommen und die Bildungsmöglichkeiten der Kinder gefördert“, freut sie sich.

Schon während des ersten Corona-Lockdowns habe das Team per Handy und Internet Kontakt zu den Familien gehalten: „Allerdings waren die Auswirkungen noch lange nach der schrittweisen Öffnung in der Hausaufgabenbetreuung spürbar, viele Kinder mussten sich wieder neu einfinden, bereits gelerntes musste sich zurück ins Gedächtnis gerufen werden“, erinnert sich Schorn an die vergangenen Monate mit Anmeldung, Gruppengröße-Beschränkungen und Regeln.